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Das Sommerloch in der Medienlandschaft und wie Sie es für sich nutzen können

Arbeiten Sie in einem Büro? Dann ist Ihnen sicherlich aufgefallen, wie viele Ihrer Arbeitskollegen derzeit im Urlaub sind. Sommerzeit ist Urlaubszeit. Für die Daheimgebliebenen oft eine recht ereignisarme Zeit.

Betreibt man professionalle Pressearbeit, kann man versuchen, dieses so genannte Sommerloch für sich auszunutzen. Da auch in den Monaten Juli und August Tageszeitungen erscheinen und Radio- und Fernsehsendungen produziert werden, ist es in dieser Zeit leichter mit einem Thema in die Medien zu gelangen, dass sonst eher unberücksichtigt bliebe. Das einfache Prinzip von Angebot und Nachfrage spielt einem in der „Saure-Gurken-Zeit“ in die Karten.

Um es mit einer Meldung in die Presse zu schaffen gilt es jedoch einge grundlegende Regeln zu beachten:

1.) Auch im Sommerloch gilt: Professionelle Mitteilungen verbreiten

Lassen Sie Ihre Meldungen von Profis verfassen, Redaktionsbüros erwarten einen ganz bestimmten Aufbau einer Pressemitteilung. Erfüllt eine Meldung diese Erwartungen nicht, wird sie aussortiert.

2.) Verbreitung über seriöse Kanäle

Verzichten Sie auf eine manuelle Verbreitung an das Ihrer Meinung nach zuständige Resort des Zielmediums per eMail. Selbst wenn es Ihre Meldung durch etwaige Filter zum zustängigen Mitarbeiter schafft, wird er Ihre Nachricht höchstwahrscheinlich gelangweilt wegklicken. Er erhält täglich sicherlich dutzende oder gar hunderte derartige Meldungen. Erhält er dieselbe Meldung jedoch über eine seriöse Presseagentur, mit der er bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hat (z.B. über die Kanäle der dpa), wird er der Mitteilung sehr viel mehr Aufmerksamkeit schenken.

3.) Verbreitungszeitpunkt geschickt wählen

Verschicken Sie Ihre Meldung keinesfalls an einem Freitag kurz vor Feierabend. Auch Redakteure machen (gerade zu Zeiten des Sommerloch) gegebenenfalls Freitags früher Schluss und Meldungen aus der Vorwoche fallen in der Folgewoche gerne unter den Redaktionstisch. Selbst wenn der Redakteur Ihre Nachricht kurz vor dem Wochenende noch lesen sollte und von Ihrem Produkt angetan ist, besteht die Möglichkeit, dass er Montags zahlreiche andere Dinge im Kopf hat und Ihre Meldung schlicht „vergessen“ wird.

Verschicken Sie Ihre Meldung auch nicht Mo-Do vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr. Vielleicht ist Ihre „Zielperson“ ein Langschläfer und beginnt seinen Arbeitstag erst um 09:30 Uhr. Oder er ist Frühaufsteher und bereits ab 15:30 Uhr nicht mehr im Büro.

Der meiner Meinung nach ideale Verbreitungszeitpunkt für eine Pressemitteilung ist an einem Dienstag oder Donnerstag gegen 10:30 Uhr.

Probieren Sie es aus, Sie werden erstaunt sein, welchen Erfolg Sie haben, wenn Sie sich an die oben genannten einfachen Regeln halten. Sollten Sie bei einem oder allen der oben genannten Punkte Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen mit unserer Marke Sommerloch PR gerne zur Verfügung…

Eine Einschränkung zum oben genannten gibt es: Sollte die deutsche Nationalmannschaft Fussball-Weltmeister werden, über der Ukraine ein Passagierflugzeug abgeschossen werden oder andere dramatische Ereignisse von bundes- oder weltweitem Interesse stattfinden, wird es schwierig für die eigene Pressemitteilung mit den Meldungen über diese Ereignisse zu konkurrieren. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, sich in Geduld zu üben bis das Interesse der Medienlandschaft an diesen Ereignissen abgeflaut ist und es danach zu versuchen…