Kategorie-Archiv: Pressearbeit

Servicewüste Deutschland? Verbraucher schlagen zurück!

Nachdem die Bauarbeiten abgeschlossen wurden, ging heute die folgende Pressemitteilung über den Äther:

Webseite stellt schlechten Kundenservice an den Online-Pranger und verhilft so zu schnelleren Antworten auf eMail Anfragen 

Haben Sie sich auch schon einmal darüber geärgert, wie manche Unternehmen mit Kundenanfragen per E-Mail umgehen? Verbraucher erhalten auf E-Mail-Anfragen an Hersteller oder Anbieter von Produkten und Dienstleistungen häufig keine oder eine sehr verspätete Rückantwort, weiß Andreas Zoerb (36), Initiator und Betreiber von www.kundenserviceTEST.de. „Falls die Unternehmen überhaupt reagieren, werden die Kunden mit vorgefertigten Standard-E-Mails abgespeist oder müssen sehr lange auf eine Antwort warten.“

Ein Zustand den Verbraucher nicht länger hinnehmen müssen. Das Online-Portal KundenserviceTEST.de will Endverbrauchern kostenlos zu schnelleren und besseren Rückantworten auf eMail-Anfragen verhelfen.

Der Service leitet Verbraucheranfragen seiner Nutzer kostenlos per E-Mail an die entsprechenden Unternehmen weiter und protokolliert dabei auf seiner Internetseite – für jeden einsehbar – die Antwortdauer der angeschriebenen Unternehmen. „Wenn jemand eine Anfrage an ein Unternehmen stellen möchte, kann er diese über ein Formular an uns übermitteln“, erklärt Zoerb. „Wir leiten diese Anfrage dann mit einer Absenderadresse@kundenservicetest.de weiter und weisen zusätzlich im E-Mail-Text auf die öffentliche Protokollierung der Bearbeitungsdauer hin“, so der Betreiber. „Durch dieses Vorgehen und die Tatsache, dass jedes Unternehmen negative Publicity vermeiden möchte, erhalten Verbraucher beim Versand ihrer Anfragen über uns in der Regel schneller eine bessere Antwort als bei eigenem Versand.“

Bei der Frage nach dem derzeitigen Spitzenreiter, also dem Unternehmen, das auf eine Kundenanfrage am schnellsten geantwortet hat, muss Zoerb nicht lange überlegen: „Ein Online-Marketing Dienstleister hatte eine Anfrage bereits nach sieben Minuten beantwortet – rekordverdächtig“.

Auf die Idee zu kundenserviceTEST.de kam Zoerb, als er nach einer E-Mail-Anfrage an einen Paketdienst keine Antwort erhielt. „Zuerst hat mich das Ausbleiben einer Antwort auf meine Anfrage sehr geärgert, letztlich kam ich dadurch aber auf die Idee zu kundenserviceTEST.de.“

Wissen Sie, womit Ihre Mitarbeiter Ihre Zeit verbringen?

Mit genau dieser interessanten Frage beschäftigt sich das neue B2B Projekt von zoerb.net, das Prozessoptimierung kinderleicht macht:

moment.info bietet ein innovatives System für Multimomentanalysen

Das neue System moment.info gibt Unternehmen eine unkomplizierte und kostengünstige Lösung für Prozessoptimierung an die Hand. Die Basis des Systems bildet dabei die Durchführung von Multimomentanalysen. Erfinder des Systems ist Dr. Andreas Zörb, der dem Nutzer einen einfachen Zutritt über die Einrichtung eines Accounts auf der Website moment.info gewährt.

Unternehmen brauchen Informationen über die internen Prozesse, um den Erfolg zu steigern und wettbewerbsfähig zu werden oder zu bleiben. Multimomentanalysen stellen dafür ein geeignetes Werkzeug dar. Sie erfassen unregelmäßig auftretende Vorkommnisse von Mitarbeitern in einer so genannten Multimomentaufnahme in ihren prozentualen Anteilen, um sie in einem nächsten Schritt auszuwerten. moment.info führt diese Analysen durch, indem die Mitarbeiter zu unregelmäßigen Zeitpunkten per SMS nach ihrer momentanen Tätigkeit befragt werden. Die Rückmeldungen werden vom System gespeichert und verarbeitet. Aus den gewonnenen Daten erstellt das System nach statistischen Regeln eine Übersicht über die Aufwands- und Arbeitszeitverteilung.

Erstmalig wurden Multimomentanalysen Anfang des 20. Jahrhunderts als bedeutendes Instrument zur Analyse von Arbeitsabläufen eingesetzt. L. H. C. Tippet, ein britischer Statistiker, gilt als geistiger Vater der Multimomentanalyse. Seit 1927 beschäftigte er sich mit der so genannten „Snap-reading-method of making time-studies“. Dabei erkannte er, dass schon eine relativ kleine Anzahl an Stichproben ausreicht, um die tatsächlichen Stillstandzeiten innerhalb eines Unternehmens mit erstaunlicher Genauigkeit zu erfassen.

Zörb erklärt: „Im Internetzeitalter sind Multimomentaufnahmen oder auch Worksamplings nicht weniger aussagekräftig als damals, dank moderner Technik aber sehr viel einfacher durchführbar.“

Das Sommerloch in der Medienlandschaft und wie Sie es für sich nutzen können

Arbeiten Sie in einem Büro? Dann ist Ihnen sicherlich aufgefallen, wie viele Ihrer Arbeitskollegen derzeit im Urlaub sind. Sommerzeit ist Urlaubszeit. Für die Daheimgebliebenen oft eine recht ereignisarme Zeit.

Betreibt man professionalle Pressearbeit, kann man versuchen, dieses so genannte Sommerloch für sich auszunutzen. Da auch in den Monaten Juli und August Tageszeitungen erscheinen und Radio- und Fernsehsendungen produziert werden, ist es in dieser Zeit leichter mit einem Thema in die Medien zu gelangen, dass sonst eher unberücksichtigt bliebe. Das einfache Prinzip von Angebot und Nachfrage spielt einem in der „Saure-Gurken-Zeit“ in die Karten.

Um es mit einer Meldung in die Presse zu schaffen gilt es jedoch einge grundlegende Regeln zu beachten:

1.) Auch im Sommerloch gilt: Professionelle Mitteilungen verbreiten

Lassen Sie Ihre Meldungen von Profis verfassen, Redaktionsbüros erwarten einen ganz bestimmten Aufbau einer Pressemitteilung. Erfüllt eine Meldung diese Erwartungen nicht, wird sie aussortiert.

2.) Verbreitung über seriöse Kanäle

Verzichten Sie auf eine manuelle Verbreitung an das Ihrer Meinung nach zuständige Resort des Zielmediums per eMail. Selbst wenn es Ihre Meldung durch etwaige Filter zum zustängigen Mitarbeiter schafft, wird er Ihre Nachricht höchstwahrscheinlich gelangweilt wegklicken. Er erhält täglich sicherlich dutzende oder gar hunderte derartige Meldungen. Erhält er dieselbe Meldung jedoch über eine seriöse Presseagentur, mit der er bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hat (z.B. über die Kanäle der dpa), wird er der Mitteilung sehr viel mehr Aufmerksamkeit schenken.

3.) Verbreitungszeitpunkt geschickt wählen

Verschicken Sie Ihre Meldung keinesfalls an einem Freitag kurz vor Feierabend. Auch Redakteure machen (gerade zu Zeiten des Sommerloch) gegebenenfalls Freitags früher Schluss und Meldungen aus der Vorwoche fallen in der Folgewoche gerne unter den Redaktionstisch. Selbst wenn der Redakteur Ihre Nachricht kurz vor dem Wochenende noch lesen sollte und von Ihrem Produkt angetan ist, besteht die Möglichkeit, dass er Montags zahlreiche andere Dinge im Kopf hat und Ihre Meldung schlicht „vergessen“ wird.

Verschicken Sie Ihre Meldung auch nicht Mo-Do vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr. Vielleicht ist Ihre „Zielperson“ ein Langschläfer und beginnt seinen Arbeitstag erst um 09:30 Uhr. Oder er ist Frühaufsteher und bereits ab 15:30 Uhr nicht mehr im Büro.

Der meiner Meinung nach ideale Verbreitungszeitpunkt für eine Pressemitteilung ist an einem Dienstag oder Donnerstag gegen 10:30 Uhr.

Probieren Sie es aus, Sie werden erstaunt sein, welchen Erfolg Sie haben, wenn Sie sich an die oben genannten einfachen Regeln halten. Sollten Sie bei einem oder allen der oben genannten Punkte Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen mit unserer Marke Sommerloch PR gerne zur Verfügung…

Eine Einschränkung zum oben genannten gibt es: Sollte die deutsche Nationalmannschaft Fussball-Weltmeister werden, über der Ukraine ein Passagierflugzeug abgeschossen werden oder andere dramatische Ereignisse von bundes- oder weltweitem Interesse stattfinden, wird es schwierig für die eigene Pressemitteilung mit den Meldungen über diese Ereignisse zu konkurrieren. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, sich in Geduld zu üben bis das Interesse der Medienlandschaft an diesen Ereignissen abgeflaut ist und es danach zu versuchen…