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Herrenausstatter 2.0 im Test Teil 2: Outfittery

Kontakt und Bestellabwicklung

Bei Outfittery wollte ich im zweiten Teil meines Tests „Outfittery oder Modomoto?“ die telefonische Beratung durch einen Stylisten testen. Auf der Webseite kann man hierfür seine Telefonnummer (inkl. Landesvorwahl, das wird noch wichtig!) angeben und einen Beratungstermin vereinbaren. Dieses „Online-Terminvereinbarungs-System“ wirkt sehr professionell. Leider kam am vereinbarten Termin (19.05.2016, 13 Uhr) jedoch kein Anruf…

Stattdessen erhielt ich einige Minuten später eine eMail, dass man mich nicht erreichen könne und dass ich meine (korrekte!) Telefonnummer bitte überprüfen solle.
Ich überprüfte also meine Telefonnummer erneut und vermutete, dass Outfittery ein Problem damit hatte, dass die schweizer Mitarbeiterin auf (m)ein deutsches Handy anrufen sollte. Ich schrieb also eine entsprechende eMail und vereinbarte (nach einem zwischenzeitlichen Urlaub) einen neuen Gesprächstermin. So weit so unspektakulär.

Leider wartete ich jedoch auch beim zweiten Termin (27.06.2016, 13 Uhr) vergeblich auf einen Anruf.

Nachdem ich meinem Unmut erneut per eMail Luft gemacht hatte und erneut auf meine deutsche Telefonnummer hingewiesen hatte, kam gegen 14 Uhr ein Anruf und der Vorschlag das ganze doch per eMail zu besprechen (soviel zu: Ich probiere mal wie es ist mit einem Stylisten am Telefon über meine Styling-Wünsche zu reden). Ich schickte also am 28.06.2016 eine kurze Beschreibung was für Outfits für welchen Zweck ich derzeit bräuchte per eMail an Outfittery.

„Meine“ Stylistin bedankte sich für das angenehme Gespräch (?) und versprach mir eine Box zusammen zu stellen. Einige Tage später (04.07.2016) erhielt ich zusammen mit der Versandbenachrichtigung einen Tracking Code (der Link funktionierte sogar :-)) und die Rechnung (diesmal über knapp 1500,- CHF).

Statt wie erwartet 2 Outfits waren deutlich mehr Posten auf der Rechnung aufgeführt. Nun gut, das lässt immerhin Kombinationsmöglichkeiten.

Die Outfittery-Box wurde am 05.07.2016 geliefert. Wie bei Modomoto wurden auch hier Klamotten im Wert von diesmal knapp 1500,- CHF einfach im Treppenhaus abgestellt. Vielleicht muss ich mich an diese Eigenart und das entsprechende Selbstverständnis der Versanddienstleister in der Schweiz erst noch gewöhnen…

Unboxing und erster Eindruck

Mein erster Eindruck beim Unboxing: Die Box wirkt etwas weniger wertig als das Pendant von Modomoto.

Outfittery_unboxing_I

Die anschliessende Anprobe zeigte: Die enthaltenen Bekleidungsstücke waren tendenziell eher bieder, die einzelnen Teile jedoch recht teuer.

Ich bin mir bei der Auswahl nicht sicher, ob wirklich auf meinen Typ eingegangen wurde. Manche Farben passten einfach so gar nicht zum Hauttyp. Leider hatten sämtliche (vier) enthaltenen Hemden eine Button-down Kragen, was mir im Spiegel überhaupt nicht gefiel. Dies würde ich vor einer weiteren Bestellung (bei beiden Anbietern) auf die „Was wir Ihnen auf gar keinen Fall schicken dürfen“-Liste setzen.

Outfittery_unboxing_III

Rücksendung Rücksendeposse (hoffentlich) des Dramas letzter Akt

Hier verwirrte mich Outfittery etwas. Das beiliegende Rücksende-Etikett scheint von der schweizerischen Post zu sein. Die beigelegten Unterlagen legen jedoch eine kostenlose Anholung per TNT nahe. Ausserdem scheint es möglich die Rücksendung über ausgewählte Kioske abzuwickeln. Ich vereinbarte per eMail einen Abholtermin. Die Rücksendung sollte am 11.Juli zwischen 13 und 16 Uhr im Büro abgeholt werden.

Leider wurde meine Telefonnummer trotz entsprechendem Kommentar im Outfittery Rücksende Prozess nicht an TNT weitergeleitet. Ich war gespannt ob man mich wie gewünscht benachrichtigen würde, sobald der Fahrer am Eingang des Firmengeländes steht.

Leider kam weder ein Fahrer vorbei noch eine eMail oder ein Telefonanruf dass/warum es mit einer Abholung nicht klappt. Super…

Ich schrieb also eine weitere „Beschwerde-eMail“ an Outfittery und kündigte an, meine Box am darauf folgenden Tag nun doch per Post zurück zu schicken.

Meine Stylistin bedauerte den Vorfall, erklärte mir jedoch dass das leider schon mal vorkommen könnte und man den Kunden daher die Rücksendung per Post oder Abgabe im Kiosk nahelegen würde. Leider erhielt ich diese Information nicht etwa schon mit der Box sondern erst nachdem so ziemlich alles schiefgelaufen war.

Trotz der katastrophalen Rücksendeabwicklung möchte ich noch eine positiv Randbemerkung machen: Der Box waren Klebestreifen beigefügt um die Rücksendung sicher zu verschliessen. Das war bei Modomoto nicht der Fall und könnte bei einem Gleichstand (von dem wir meilenweit entfernt sind) eventuell den entscheidenden Unterschied machen.

Bemerkung: Das „hoffentlich“ im Titel dieses Abschnitts bezieht sich auf die Geschichten die „man“ sonst im Internet so über Outfittery findet (z.B. hier: https://ch.trustpilot.com/review/outfittery.de).

Bleibt zu hoffen, dass die Rücksendung vernünftig bei Outfittery abgewickelt wird und die offenen Beträge entsprechend storniert werden. Auf weiteren Ärger (z.B. mit einem Inkassobüro) kann ich gerne verzichten…

Fazit: Auch wenn Modomoto sicher noch an der ein oder anderen Stelle nachbessern kann (Kommunikation mit dem Kunden, Versanddauer): Modomoto ist für mich der einzige ernstzunehmende Anbieter bei dem ich mir eine erneute Bestellung vorstellen kann.

Meine Empfehlung in Bezug auf Outfittery: Finger weg!

Da verbringe ich lieber einige Stunden in stickigen Umkleidekabinen…

Herrenausstatter 2.0 im Test Teil 1: Modomoto

Nachdem das Einkaufen von Kleidung nun nicht gerade zu meinen Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehört, habe ich mich entschlossen die Internetangebote von Outfittery und Modomoto zu testen und deren Angebot für Shoppingmuffel genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bei beiden Dienstleistern handelt es sich quasi um Herrenausstatter der neuen Generation. Als Kunde beantwortet man zunächst einige Fragen zum persönlichen Geschmack, Kleidungsgrössen, spezielle Vorlieben und Abneigungen und erhält anschliessend von einem Stylisten zusammengestellte passende Outfits zugesandt.

Nach einer Anprobe im heimischen Wohnzimmer schickt man die Stücke die man nicht behalten möchte kostenlos zurück und bezahlt die Outfits die man behalten möchte.

Modomoto

Los ging mein Test der Herrenausstatter 2.0 mit Modomoto. Offensichtlich IP basiert wurde ich von der deutschen Hauptseite auf die für meinen Wohnort zuständige „schweizer Filliale“ umgeleitet. Wie Modomoto sagt „damit ich alle Vorteile nutzen kann“. Nun denn, ich wollte neue Casual Business Outfits fürs Büro und machte die notwendigen Angaben. Nach meinem finalen Klick auf „Box bestellen“ am 15. April passierte zunächst: Nichts.

Ich erhielt eine Bestätigungsemail, anschliessend herschte Funkstille.

Ich ging davon aus, dass meine Stylisten nun wohl meine Outfits zusammenstellen würde. Als meine Ungeduld ins unermessliche zu steigen drohte erhielt ich am 30. April eine eMail mit einem Tracking Code und dem Hinweis, dass meine Outfits nun zu mir unterwegs wären. Für Kurzentschlossene (oder ungeduldige wie mich) scheint Modomoto also nur bedingt geeignet…

Leider funktionierte der in der eMail enthaltene Tracking-Code nicht. Wie sich rausstellte lag das daran, dass das (deutsche?) Modomoto System offenbar immer von DHL als Versanddienstleister ausgeht. Für Sendungen in die Schweiz trifft dies jedoch offensichtlich nicht zu. Als ich den Trackingcode aus dem DHL-Link der eMail extrahierte und mein Glück bei post.ch versuchte, funktionierte das Tracking. Sonderfall Schweiz die Erste: Kein Traumstart in Bezug auf „alle Vorteile nutzen“.

Als die Box endlich geliefert wurde die nächste Überraschung: Eine Sendung mit Klamotten im Wert von fast 1000,- CHF wurde einfach im Treppenhaus abgestellt. Kein quittierter Empfang, nichts dergleichen. Ganz schön mutig!

Dann begann der Einkaufsstress doch noch: Obwohl Modomoto sich 14 Tage Zeit nahm meine Outfits zusammenzustellen, billigte man mir anschliessend lediglich 7 Tage Zeit zu die Outfits anzuprobieren und ggf. zurückzusenden. Knapp bemessen wie ich finde, besonders wenn man die Outfits vor einer Kaufentscheidung Freunden vorführen möchte um eine „Zweitmeinung“ einzuholen. Nun gut, immer noch besser als in stickigen Umkleidekabinen eine Hose nach der anderen anzuprobieren…

Unboxing und Outfits

Modomoto Box

Unboxing Modomoto

Die sehr hochwertig anmutende Box enthielt zwei Outfits. Ich war sehr angetan von der Zusammenstellung und hätte nicht für möglich gehalten, dass es anhand der wenigen gemachten Grössenangaben möglich ist eine derart gute Passform zu erreichen. Lediglich der enthaltene Gürtel war ca. 10 cm zu kurz (Wie kann das sein? Die drei im Paket enthaltenen Hosen passten am Bund ausgesprochen gut).

Ich habe also die Kleidungsstücke die ich behalten wollte ausgewählt und den Rest in der Versandbox mit dem bereits beiliegenden Retourenaufkleber zurück geschickt. Das funktionierte problemlos.

Am 10. Mai erhielt ich eine eMail Benachrichtigung, dass die Rücksendung wohlbehalten angekommen sei. Am selben Tag erhielt ich die Rechnung für die von mir ausgewählten Stücke. Zahlungsziel 5 Tage(!). Oha, Modomoto hat es offenbar eilig an sein Geld zu bekommen.

Auch gut, das ist beim Offline-Shopping ja ähnlich. Immerhin trug ich die neuen Sachen schon. Ich habe die Rechnung also noch am selben Tag per Überweisung beglichen.

Weitere 2 Tage später erhielt ich eine für mich leicht verwirrende eMail: Die auf der Rechnung angegebene (und von mir für die Bezahlung verwendete) (deutsche) Bankverbindung sei falsch gewesen. Ich solle stattdessen bitte auf ein schweizer Konto überweisen. Sonderfall Schweiz die Zweite. Mist, zu spät!

Der nächste Absatz in besagter eMail beruhigte mein Gemüt: „Sollten Sie die Überweisung bereits getätigt haben, können Sie diese Mail als unwichtig erachten.“ Na dann, ab ins Nirvana des digitalen Postfachs damit.

Sechs Tage später die Überraschung: Eine Zahlungserinnerung! Skurilerweise war in der angehängten pdf Rechnung die deutsche Bankverbindung genannt. Im Text der email jedoch das schweizer Konto…

Für mich Grund genug per Twitter und KundenserviceTEST nachzuhaken und um Klärung zu bitten. Auch wenn ich mit den zusammengestellten Outfits nach wie vor sehr zufrieden bin: Kundenservice geht besser.

Ich werde berichten wie die Odyssee „Bezahlung bei Modomoto“ weitergeht.

Im nächsten Teil des Online-Herrenausstatter-Tests werde ich von meinen Erfahrungen mit Outfittery berichten und versuchen die alles entscheidende Frage nach dem Branchenprimus zu beantworten:

Modomoto oder Outfittery?

Betrug beim Online Shopping: Per Mahnverfahren zum Recht / Geld zurück

Instant-Payment Anbieter wie Sofortüberweisung und Paypal sind nützliche Tools um per Onlineshopping bestellte Artikel möglichst schnell zu erhalten. Der Verkäufer erhält sein Geld verzögerungsfrei und kann die Ware oft noch am Tag des Geldeingangs an den Käufer versenden.

Was aber, wenn der Käufer vergeblich auf den Erhalt der Ware wartet? Das Geld ist (erstmal) weg, die Ware kommt nicht…

Noch schlimmer: Man erhält statt der bestellten Ware ein leeres oder gar ein mit Steinen gefülltes Paket.

Was nun? Wie kann man sein Geld zurückfordern?

Die Beauftragung eines Anwalts lohnt sich meist aufgrund des geringen Streitwerts nicht. Doch wie kann man dem Verkäufer zeigen, dass man es erst meint und es für ihn besser wäre, wenn er entweder die versprochene Ware nachliefert oder aber das bezahlte Geld zurück überweist?

Zum einen gibt es die Möglichkeit das Unternehmen an den Onlinepranger zu stellen.

Durch öffentlich dokumentierte Anfragen an das Unternehmen (Kundenservice Test) oder auf einer der zahlreichen konventionellen Portale für Erfahrungsberichte, ist das geschilderte Problem für die Öffentlichkeit sichtbar. So werden andere potentielle Besteller vor der gegebenenfalls betrügerischen Masche des Anbieters gewarnt und können vermeiden ebenfalls abgezockt zu werden (z.B. in dem sie ganz auf eine Bestellung bei diesem Verkäufer verzichten oder ausschliesslich per Rechnung bestellen). Gleichzeitig wird Druck auf den Verkäufer ausgeübt, man lässt ihm jedoch noch immer die Möglichkeit das ganze unkompliziert aus der Welt zu schaffen bzw. die negative Publicity in Grenzen zu halten. (Fairerweise sollte man den entsprechenden Erfahrungsbericht ergänzen wenn der Sachverhalt zur Zufriedenheit gelöst wurde).

Wenn der Verkäufer auch diese Art des öffentlichen Drucks ignoriert, bleibt eine weitere Möglichkeit zu seinem Recht zu kommen:

Das gerichtliche Mahnverfahren

Auch wenn es klingt als müsste man einen teuren Rechtsanwalt beauftragen: Dem ist nicht so. Es handelt sich um ein vereinfachtes Verfahren, das der Durchsetzung von Geldforderungen dient.

Unter http://www.mahngerichte.de besteht die Möglichkeit dem Verkäufer über ein Online-Formular einen Mahnbescheid zustellen zu lassen, der eine Schilderung des Sachverhalts enthält und die offenen Forderungen beziffert.

Nachdem man den entstandenen Schaden und einige weitere Details angegeben hat, muss die Gerichtsgebühr bezahlt werden.

Sie liegt abhängig vom Streitwert bei:

bis 1000 €: 32,00 € (Mindestgebühr)
bis 1500 €: 35,50 €
bis 2000 €: 44,50 €

Die Kosten müssen zunächst vom Gläubiger getragen werden, können der eignen Forderung dem Verkäufer gegenüber aber direkt aufgeschlagen werden und müssen von diesem getragen werden, wenn er keinen Widerspruch erhebt.

Anschliessend wird das zuständige Mahngericht aktiv und schickt dem Verkäufer einen hochoffiziellen Brief. Das zeigt meist Wirkung: Der Verkäufer erhält nun keine Post von einem unzufriedenen Kunden, sondern direkt vom zuständigen Amtsgericht. Er weiss nun, dass man potentiell den Weg vor die Gerichte nicht scheut (auch wenn man aus Kostengründen ggf. nie ein ordentliches zivilrechtliches Verfahren anstrengen würde).

Auf Antrag kann (z.B. wenn der Verkäufer auch den Mahnbescheid ignoriert) ausserdem ein Vollstreckungsbescheid erlassen werden. Eine Eskalationsstufe, die vermutlich jeder Shopbetreiber vermeiden möchte.

Einziger Wermutstropfen: Befindet sich der Firmensitz im Ausland, ist es ungleich schwieriger des Betreibers habhaft zu werden und sein Geld wieder zu bekommen. Bei Internetbestellungen aus dem Ausland sollte man daher erhöhte Vorsicht walten lassen, wenn man den Verkäufer bisher nicht kennt.

Servicewüste Deutschland? Verbraucher schlagen zurück!

Nachdem die Bauarbeiten abgeschlossen wurden, ging heute die folgende Pressemitteilung über den Äther:

Webseite stellt schlechten Kundenservice an den Online-Pranger und verhilft so zu schnelleren Antworten auf eMail Anfragen 

Haben Sie sich auch schon einmal darüber geärgert, wie manche Unternehmen mit Kundenanfragen per E-Mail umgehen? Verbraucher erhalten auf E-Mail-Anfragen an Hersteller oder Anbieter von Produkten und Dienstleistungen häufig keine oder eine sehr verspätete Rückantwort, weiß Andreas Zoerb (36), Initiator und Betreiber von www.kundenserviceTEST.de. „Falls die Unternehmen überhaupt reagieren, werden die Kunden mit vorgefertigten Standard-E-Mails abgespeist oder müssen sehr lange auf eine Antwort warten.“

Ein Zustand den Verbraucher nicht länger hinnehmen müssen. Das Online-Portal KundenserviceTEST.de will Endverbrauchern kostenlos zu schnelleren und besseren Rückantworten auf eMail-Anfragen verhelfen.

Der Service leitet Verbraucheranfragen seiner Nutzer kostenlos per E-Mail an die entsprechenden Unternehmen weiter und protokolliert dabei auf seiner Internetseite – für jeden einsehbar – die Antwortdauer der angeschriebenen Unternehmen. „Wenn jemand eine Anfrage an ein Unternehmen stellen möchte, kann er diese über ein Formular an uns übermitteln“, erklärt Zoerb. „Wir leiten diese Anfrage dann mit einer Absenderadresse@kundenservicetest.de weiter und weisen zusätzlich im E-Mail-Text auf die öffentliche Protokollierung der Bearbeitungsdauer hin“, so der Betreiber. „Durch dieses Vorgehen und die Tatsache, dass jedes Unternehmen negative Publicity vermeiden möchte, erhalten Verbraucher beim Versand ihrer Anfragen über uns in der Regel schneller eine bessere Antwort als bei eigenem Versand.“

Bei der Frage nach dem derzeitigen Spitzenreiter, also dem Unternehmen, das auf eine Kundenanfrage am schnellsten geantwortet hat, muss Zoerb nicht lange überlegen: „Ein Online-Marketing Dienstleister hatte eine Anfrage bereits nach sieben Minuten beantwortet – rekordverdächtig“.

Auf die Idee zu kundenserviceTEST.de kam Zoerb, als er nach einer E-Mail-Anfrage an einen Paketdienst keine Antwort erhielt. „Zuerst hat mich das Ausbleiben einer Antwort auf meine Anfrage sehr geärgert, letztlich kam ich dadurch aber auf die Idee zu kundenserviceTEST.de.“